Alexis Neven, Pradip Kumar Maurya, Anders Vest Christiansen und Philippe Renard
Die quartären Ablagerungen sind komplex und heterogen. Sie enthalten einige der am häufigsten vorkommenden und am intensivsten genutzten Grundwasserleiter. Um die Kenntnisse über die räumliche Heterogenität solcher Ablagerungen zu verbessern, haben wir einen großen (1500 ha) und dichten (20 m Abstand) TDEM-Datensatz im oberen Aaretal, Schweiz, erworben (verfügbar unter https://doi.org/10.5281/zenodo.4269887; Neven et al., 2020). TDEM ist eine schnelle und zuverlässige Methode zur Messung des Magnetfelds, das direkt mit dem spezifischen Widerstand des Untergrunds verbunden ist. In diesem Beitrag stellen wir die aus dieser Erfassung abgeleiteten invertierten Widerstandsmodelle vor. Die Untersuchungstiefe liegt zwischen 40 und 120 m, wobei ein durchschnittlicher Datenrest in der Standardabweichung der Daten enthalten ist. Diese Daten können für viele verschiedene Zwecke verwendet werden, von der sedimentologischen Interpretation quartärer Umgebungen in alpinem Umfeld über geologische und hydrogeologische Modellierung bis hin zum Benchmarking geophysikalischer Inversionstechniken.
Erdsystemwissenschaftliche Daten, 13, 2743-2752