Zum Hauptinhalt springen

Forschungspapier: Ein globales Maß für die Tiefe der Untersuchung (2012)

Die Autoren: Anders Vest Christiansen und Esben Auken 

Zusammenfassung: Wir haben ein neues robustes Konzept für die Berechnung der Erkundungstiefe (DOI) getestet, das für jedes elektromagnetische (EM) geophysikalische 1D-Modell gültig ist. Eine gute Schätzung der Erkundungstiefe ist für die Erstellung geologischer und hydrologischer Modelle aus EM-Datensätzen von entscheidender Bedeutung, da die Gültigkeit der Modelle stark vom Datenrauschen und dem spezifischen Widerstand der Schichten selbst abhängt. Bei diffusiven Methoden wie boden- und flugzeuggestützten elektromagnetischen Verfahren ist es nicht möglich, eine eindeutige Tiefe zu definieren, unterhalb derer es keine Informationen über die Widerstandsstruktur gibt. Die von uns vorgestellte Methode basiert auf der tatsächlichen Modellausgabe aus dem Inversionsprozess, und wir haben die tatsächliche Systemantwort verwendet, im Gegensatz zur Annahme z. B. von planaren Wellen über einem homogenen Halbraum, der weit verbreiteten Berechnung der Skin-Tiefe. Ebenso wichtig ist, dass das Datenrauschen und die Anzahl der Datenpunkte in die Berechnung einbezogen werden. Unsere Methode basiert auf einer neu berechneten Empfindlichkeitsmatrix (Jacobi-Matrix) des endgültigen Modells und kann daher für jeden Modelltyp verwendet werden, für den eine Empfindlichkeitsmatrix berechnet werden kann. Im Gegensatz zu anderen Sensitivitätsmatrix-Methoden haben wir einen globalen und absoluten Schwellenwert definiert, im Gegensatz zur Definition einer relativen (z. B. 5 %) Sensitivitätsgrenze. Der Schwellenwert gilt für alle invertierten 1D-Daten und führt somit zu einer vergleichbaren Anzahl von DOI.

Geophysik, 77(4), 171-177

Wenn Sie nicht über einen vollständigen Zugang verfügen, wenden Sie sich bitte an: